Training für die Wertungsrichter
Die Landeswertungsrichter aus Nordrhein-Westfalen bereiten sich intensiv auf die anstehenden Kata-Meisterschaften vor.
Im Rahmen eines Lehrgangs an der Sporthochschule Köln konnten sowohl angehende Wertungsrichter als auch bereits lizenzierte Wertungsrichter, die ihre Qualifikation verlängern wollten, ihr Wissen vertiefen und erweitern.
DJB-Katareferent und IJF-Wertungsrichter, Sebastian Frey, gab den Teilnehmern fundierte Einblicke in die aktuellen Anforderungen und Bewertungskriterien. Insgesamt nahmen Judoka aus drei verschiedenen Bundesländern an dem Lehrgang teil, was zu einem bereichernden Austausch unterschiedlicher Erfahrungen führte.
Um möglichst viel Zeit für die praktische Arbeit auf der Matte zu gewinnen, wurde dem Präsenzlehrgang eine Online-Schulung vorgeschaltet. In dieser wurden sowohl das allgemeine Regelwerk des Deutschen Judo-Bundes für Wertungsrichter als auch die spezifischen Kata-Bewertungsrichtlinien ausführlich behandelt.
Im praktischen Teil des Lehrgangs stand die aktive Mitarbeit im Mittelpunkt. Auf der Judomatte demonstrierten die Teilnehmer Techniken aus der Nage-no-kata und der Ju-no-kata. Gemeinsam wurden dabei die entscheidenden Feinheiten der Ausführungen erarbeitet. Zusätzlich wurden gezielt Fehler eingebaut, um das Erkennen und die korrekte Einordnung in die jeweiligen Fehlerkategorien zu schulen.
Dank der Kombination aus theoretischer Vorbereitung und intensiver Praxisarbeit konnten alle Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich abschließen. Sie gehen nun mit aktuellen Informationen und einem geschärften Verständnis für die Bewertung von Kata-Techniken in die kommende Wettkampfsaison.