Die Weltelite traf sich in Sarajevo
Kata-WM 2026 in der Balkan-Metropole.
Am 26. und 27. September traf sich die Weltspitze des Kata-Sportes in Sarajevo, um die neuen Weltmeister zu bestimmen. Im Starterfeld von 383 Athleten aus 34 Nationen gab es 13 Titel zu vergeben. Was dazu führte, dass manchmal selbst persönliche Bestleistungen nicht für die vorderen Platzierungen reichten.
Auch aus Nordrhein-Westfalen waren Paare vor Ort, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Ulla Loosen und Wolfgang Dax-Romswinkel gingen wie bereits bei den Europameisterschaften in zwei Kategorien an den Start. In der Koshiki-no-kata konnten die beiden ihren zweiten Platz aus der Vorrunde auch im Finale halten und wurden hinter den Japanern Vize-Weltmeister. Somit konnten sie ihre Silbermedaille aus dem Vorjahr verteidigen. In der Vorrunde der Itsutsu-no-kata erwischten die beiden den schwereren Pool und verpassten den Einzug ins Finale ganz knapp um 0,5 Punkte.
Helene und Birgit Weinmann gingen in der Ju-no-kata an den Start. Mit einer präzisen Demonstration in der Vorrunde sicherte sich das Mutter-Tochter-Duo den Platz im Finale der besten neun Paare. Hier konnten die beiden nochmal ein wenig zulegen und landeten auf einem sehr guten fünften Platz. Da die internationale Spitze sehr eng beisammen liegt, fehlte den beiden am Ende auf einen Medaillen-Rang nur ein halber Punkt.
In der Katame-no-kata waren Miriam Sikora und Christian Steinert aus Pulheim gemeldet, musste jedoch leider kurzfristig krankheitsbedingt absagen.
Auch hinter den Tischen gab es NRW-Beteiligung. Als Wertungsrichterin war Birgit Andruhn an beiden Wettkampftagen sowohl in den Vorrunden als auch in den Finalrunden im Einsatz.
Fotos: Cees de Haan
- Kategorie: : Kata-Meister, Kata