22
Februar
2017

Kata und Randori - geht das?

Im Rahmen des Judo Grand Prix 2017 in Düsseldorf fand am vergangen Wochenende ein ganz besonderer Lehrgang statt. Ulla Loosen und Wolfgang Dax-Romswinkel zeigten den knapp 40 Teilnehmern in der Judohalle des Post SV Düsseldorf, warum Kata und Randori gemeinsam funktionieren und welche Erkenntnisse aus den beiden Trainingsformen gewonnen werden können.
 

Beispiele aus Katame-, Ju-, Kodokan-Goshinjutsu und Koshiki-no-Kata bei einer Zielgruppe von 10 bis 60 Jahren, von Breitensportlern bis aktuellen Westdeutschen Meistern, von Orange- bis mittelhohen Danträgern so abzuarbeiten, dass unterschiedliche didaktische Funktionen von Kata und ihre Relevanz für Randori/Wettkampf deutlich werden und die Teilnehmer in der Praxis durchweg Spaß haben, das war der hohe Anspruch der beiden erfahrenen Referenten. Dass ganz nebenbei auch noch einige Theoriefragen über häufig missverstandene japanische Begriffe geklärt und unterschiedliche Methodenkonzepte des Techniktrainings (induktiv/deduktiv) erläutert werden konnten, erfreute das Referententeam um so mehr.

Letztlich dürften alle Beteiligten darin übereinstimmen, dass es ein außergewöhnlicher Judo-Sonntag war.
 
 
Foto und Text: Kreis Düsseldorf

Stichworte:

Kata, Lehrgang