06
August
2019

Nordrhein-Westfalen auf Erfolgskurs

Bei der Kata-Europameisterschaft in Gran Canaria gingen am 20.07.-21-07.2019 142 Paare aus 18 Nationen an den Start. Deutschland konnte vier Medaillen mit nach Hause nehmen - alle Medaillengewinner kamen aus NRW.

Am ersten Wettkampftag konnte in der Ju no kata Wolfgang Dax-Romswinkel und Ulla Loosen ihren Erwartungen gerecht werden und belegten den ersten Platz vor den Italienern und Rumänen. Damit qualifizierten sie sich für den Folgetag zur Allkategorie. Auch dort überzeugten sie und wurden zum 12. mal Europameister.

In der Kodokan goshin jutsu gewannen Jenny Goldschmidt und Sebastian Bergmann in ihrer Altersgruppe die Bronzemedaille und zeigten, dass der WM-Titel von 2018 mehr als nur glücklich war. Auch dieses Paar qualifizierten sich für die Finalrunde am Folgetag in der Allkategorie, schafften es dort  mit Platz sechs aber nicht auf‘s Treppchen.

Marie Plattfaut und Niklas Klappert belegten in der Nage no kata Altersgruppe u 18 einen bemerkenswerten 5. Platz. Zum ersten Mal bei einer EM gestartet war dies eine hervorragende Leistung. Bei der Finalrunde am Folgetag konnten sich das junge Team noch einmal punktemäßig verbessern und ihren 5. Rang halten.

Ebenfalls in der Nage no kata, aber in der Altersgruppe u 23, erreichten Tia Den Ridder und Tobias Klappert den 3. Platz in der Vorrunde. Am Tag danach galt es genau so gut zu starten wie am Vortag. Alle Finalpaare konnten sich steigern Den Ridder und Klappert gelang es aber die Bronzemedaille zu gewinnen. Auch sie startete zum erstem Mal auf einer EM mit einem Achtungserfolg.

Mit einem sehr starken Teilnehmerfeld konnten Miriam Sikora und Christian Steinert in der Katame no kata auf sich aufmerksam machen und erreichten einen bemerkenswerten 5. Platz und zeigten, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist.

Als IJF-Wertungsrichter aus NRW wurde Birgitt Andruhn nominiert.

Alle Ergebnisse der Kata-EM 2019 im Anhang.