11
November
2012

NWDK belohnt verdiente Judoka

Aufgrund Ihrer Verdienste um den Judosport hat der Ehrenrat des Nordrhein-Westfälischen Dan-Kollegiums am 19. Juli 2012 beschlossen, vier Judoka mit der silbernen Ehrennadel des NWDK auszuzeichnen. Drei Mal wurde ein höherer Dan-Grad verliehen.

„Wir sind stolz, dass wir Judoka eines solchen Kalibers haben,“ sagte Winfried Leo, „sie haben sich die Auszeichnungen redlich verdient.“ Der Vize-Präsident des NWDK ließ es sich nicht nehmen, die Ehrennadeln und Dan-Verleihungen selbst zu übergeben.
Den Anfang machte er in Bonn. Willi Göttling konnte sich über den zweiten Dan freuen. Der langjährige Wettkämpfer hat das Judo in Bonn maßgeblich mitgestaltet. Ob als Trainer auf der Matte oder als Funktionär in seinem Verein PSV Bonn, Willi ist seit fast 40 Jahren ein Judoka mit Leib und Seele.
Den fünften Dan bekam Paul Mischur überreicht. Als erfolgreicher Wettkämpfer kann er mit hervorragenden Platzierungen auf den Deutschen Meisterschaften im Jugend- und Seniorenbereich aufwarten und auch bei Veteranen-Meisterschaften konnte er sich platzieren. Seit vielen Jahren ist Paul Trainer und engagiert sich gleichzeitig seit langem im NWDK, zurzeit als stellvertretender Kreis-Dan-Vorsitzender .
Das „Judo-Urgestein“ Toni Riquier wurde mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. 53 Jahren Mitglied in Bonner Judo-Vereinen und im NWJV, seit 40 Jahren Mitglied im NWDK, über 25 Jahre Leiter der Judo-Abteilung des PSV Bonn und noch immer ist er als Trainer, Kämpfer bei Veteranen-Meisterschaften, Prüfer, stellvertretender Kreisfachwart und 2. Vorsitzender im PSV Präsidium aktiv.
Besonders glücklich zeigte sich Winfried Leo bei der Übergabe der drei silbernen Ehrennadeln für Roman Jäger, Willi Göttling und Paul Mischur. Die drei Sportskollegen haben sich bis zuletzt  um das verstorbenes NWDK-Mitglied Franz-Karl Patzner gekümmert und zwar weit über den üblichen Rahmen einer Sportfreundschaft hinaus. „Roman, Willi und Paul haben sich nach Ansicht des Ehrenrates vorbildlich im Sinne des moralischen Prinzips des Judos "vom gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen "verhalten. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen, und gerne auch viele Judoka, diesem Beispiel folgen werden“, so Winfried Leo.

In Rösrath bekam Willi Steinke den fünften Dan überreicht. Sein Judo-Leben begann vor 44 Jahren in Köln. Seit Anfang der 90er Jahre ist er in Rösrath beim TV Hoffnungsthal aktiv. Trainer, Vereinsvorsitzender, Kampfrichter, Organisator von Lehrgängen und Dan- Prüfungen und Referent in der Dan-Vorbereitung – die Liste seiner Tätigkeiten ist lang.
„Alle ausgezeichneten Sportskollegen sind ein Aushängeschild für den Judosport und es macht mir Freude, diese Ehrungen vorzunehmen“, erklärt Winfreid Leo.

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Ehrenrat, Verleihung