Biographie: Matthias Schießleder

Hier wieder eine Biographie aus der Reihe hochdekorierter Dan-Träger im NWDK. Dieses Mal wird Matthias Schießleder vorgestellt. Schießleder ist eine bekannte Größe im Judosport und das über die Landesgrenzen weit hinaus. Er gehört zu einem der Gründer des NWDK und blieb dem Kollegium bis heute als Ehrenpräsident erhalten. So steht er mit seiner Erfahrung immer mit Rat und Tat zur Seite.

 

schiesslederName: Matthias Schießleder

Graduierung: 9. DAN

Geburtsdatum:    Geburtsjahrgang: 1936



Judoverein: PSV Essen

 

Wie bist Du zum Judo gekommen? (kleine Geschichte, der erste Trainer, Deine Vereine)

Zu Beginn meiner Judo-Laufbahn herrschten Verhältnisse, insbesondere im Bereich Sport, die sich heute kaum einer der jungen Leute vorstellen kann. Wir schreiben das Jahr 1950, also wenige Jahre nach Kriegsende. Wie nach jedem Krieg hatten die Kampfsportarten, in erster Linie Boxen und Ringen, den größten Zulauf. Judovereine gab es kaum. Vor dem Krieg gab es in Essen nur die Betriebssportgemeinschaft der Fa. Krupp. Dort wurde Selbstverteidigung und Judo betrieben. Die BSG Krupp war sogar eine der bekanntesten und erfolgreichsten „Vereine“ bundesweit. Nach Ende des Krieges von den Besatzungsmächten verboten, gründeten die ehemaligen „Kruppianer“ nach Aufhebung des Verbots 1949 den Polizei-Sportverein Essen. Schnell gab es erste Aktivitäten, es wurden Landesverbände in Leben gerufen Und auch Städtekampfe und ähnliche Bewerbe wurden ausgetragen. Da es den DJB noch nicht gab, wurden die Judovereine vom Deutschen Schwerathleten-Verband betreut. In dieser Phase fand in Essen in einem Zirkuszelt ein Judo-Wettbewerb statt. Von dieser Veranstaltung hatte ein Freund erfahren. Da es ja damals so gut wie keine Abwechslung für uns Jugendliche gab, waren wir durch die Geschichten, die mit der Veranstaltung verbunden waren, fasziniert. Zu Fuß liefen wir über viele Kilometer in die Stadt und hatten nun die Gelegenheit, zum ersten Mal Judo zu erleben. Wenige Tage später meldeten wir uns beim PSV Essen an. Das war Anfang 1951. Die Anfängergruppe betrug 30 Jugendliche ab 14 Jahre. Jüngere wurden damals noch nicht aufgenommen. Es gab also kein Kinderjudo. Judoanzüge hatten wir alle nicht. Trainiert wurde in Turnhose und einem alten Hemd. Die ersten drei Monate gab es nur Gymnastik und Fallschule. Zwei Stunden lang nichts außer Gymnastik, Gymnastik, Gymnastik. Und danach eine Stunde lang Fallschule. Fallen in jeder erdenklichen Form. Sonst nichts. Das stelle man sich heute mal vor! Am dritten Tag hätte man heute niemanden mehr auf der Matte. Aber eins ist sicher, Fallen konnten wir alle. Und alle haben durchgehalten, denn die „Nachkriegsgeneration“ war aus besonderem Holz geschnitzt. Von dem Trainingseifer der damaligen Jugend können unsere Trainer heute nur träumen. Nach Ablauf der dreimonatigen „Eingewöhnungszeit“ durften wir die ersten Techniken üben. Mein Vater hatte mir aus einem alten Leinen-Bettlaken eine Jacke geschneidert. So war es nun auch möglich, Wurftechniken zu üben. Motiviert werden musste damals keiner von uns. Wir trainierten wie die „Irren“. Zu Hause auf dem Hof ging es auf alten Matratzen weiter. So blieb auch der Erfolg nicht aus. Bereits im Folgejahr wurde ich Kreis- Bezirks- und Landesmeister und bei der ersten Deutschen Jugend-Meisterschaft im gleichen Jahr in München wurde ich Deutscher-Vizemeister, also gut ein Jahr nach meinem Trainingsbeginn.

 

Wie wurde das Training in den 50- Jahren gestaltet und unter welchen Bedingungen und wie oft wurde trainiert?

In den ersten Jahren verlief das Training doch etwas anders als heute. Es waren eigentlich drei gleichrangige Trainingsabschnitte: Je ein drittel Gymnastik und Fallschule, Wurftraining und Kampf. Uchi – komi - Training kannten wir kaum. Nach einem Ansatz wurden die Wurftechniken auch geworfen. Trainiert wurden stets Techniken aus der Wie Gokyo, andere kannten wir nicht. Die Spezialtechniken einzelner entwickelten sich aus den erfolgreichen Ansätzen beim Kampf. Hatte der Trainer auf Grund seiner Beobachtungen erkannt, mit welcher Technik ein Übender besonders erfolgreich war, musste er nun vermehrt diese Technik üben. Im täglichen „Serienkampf“ konnte man nur mit dieser einen Technik gewinnen, andere Techniken zählten nicht. So war klar, dass jeder eine ihm gelegene Technik praktisch selbst entwickelte. In meinem Falle waren es Fuß- und Hüfttechniken. Keine der Techniken war „sauber“, jedoch auf die körperlichen Voraussetzungen zugeschnitten. Trainieren mussten wir praktisch „immer“. Nicht nur während der Trainingszeiten auf der Matte. Wir bekamen den Auftrag, auch zu Hause zu üben. Und das haben wir todernst genommen. Ich z.B. habe auf dem Hof am Zaun mit Hilfe eines Fahrradschlauches Sasae-Tsuri-komi-Ashi angesetzt. Kein Baum, kein Laternepfahl war vor mir sicher. Und immer mit voller Kraft gegen ein starres und hartes Material. Möglicherweise wurde damals bereits der Grundstein für meine schon frühzeitig verschlissenen Gelenke gelegt. Über die Schädlichkeit dieser Methode, insbesondere im noch jugendlichen Alter, hat damals niemand nachgedacht. Man hat es halt nicht anders gekannt. Nach dem 2. bzw. 3. Jahr trainierte ich praktisch täglich. Viel Abwechslung gab es ja damals nicht. Schlimm war der tägliche Weg zur Sporthalle. Ich musste quer durch die Stadt Essen. Auf dem Hinweg ca. 12 km mit dem Fahrrad nur bergauf. Nach zwei Stunden wirklich hartem Training, im Winter bereits bei Dunkelheit, den gleichen Weg zurück. Ich glaube nicht, dass das heute ein junger Mensch so noch macht.

 

Gibt es besondere Erinnerungen im Judobereich, an die Du Dich gerne erinnerst?

Nach fast 60 Jahren Judo ist es natürlich kaum möglich, einzelne Begebenheiten herauszustellen. Mein Judoleben war erfüllt und gespickt mit außergewöhnlichen und unvergesslichen Ereignissen auf und neben der Matte. Im sportlichen Bereich waren es neben der Erringung der vielen Erfolge und Meisterschaften die erste Nominierung zur Teilnahme an der Europameisterschaft 1955 in Paris. Gut, ich war mit 19 Jahren bereits Deutscher Meister der Senioren (Junioren-Meisterschaften gab es damals noch nicht), aber die Einladung zur Teilnahme an einer Europameisterschaft in Paris ließ mich erzittern. Ich erinnere mich, dass ich nächtelang nicht schlafen konnte. Im Vertrauen: ich bin nachts aufgestanden und habe die Einladung immer wieder gelesen, um mich zu vergewissern, dass es nicht ein Traum war. Ja, so hat ein Junge wie ich, der noch niemals im Ausland war, das damals erlebt und empfunden. Ein anderer besonderer Höhepunkt war der Gewinn der Olympiaqualifikation. 1964 in Rostock, der damaligen DDR. Vorausgegangen waren monatelange Ausscheidungskämpfe von der Kreis- bis zur Bundesebene. Am Ende standen die Kämpfe gegen die Kontrahenten aus der DDR. Wir „Westler“ kannten keinen unserer Gegner. Diese waren jedoch bestens über uns informiert und auf jeden von uns eingestellt (siehe Bericht: Mein Weg nach Tokyo). Im schwersten Kampf meiner Laufbahn hatte ich mich durchgesetzt. Ich war qualifiziert für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Japan. Um das zu verkraften, musste ich einen Augenblick allein sein. Ich „verkroch“ mich in einen Gang unter der Halle, um allein zu sein. Da kam mir ein Mann entgegen, nahm mich in den Arm und flüsterte mir ins Ohr: “Gut gemacht, Junge!“ Danach war er blitzschnell wieder verschwunden. Man stelle sich vor, 1964, für uns damals in der Höhle des Löwen.
Diese drei Worte habe ich bis heute nicht vergessen .

 

Als Gründer des NWDK kannst Du sicherlich viel über die Hintergründe berichten

Sicher, könnte ich. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass Personen, die nicht von Anfang an die Entwicklung DJB / DDK unmittelbar miterlebt haben, die Vorgänge auch nach ausführlichen Erläuterungen nicht nachvollziehen können. Aus diesem Grunde nur kurz und allgemein. Ursprünglich gab es ein „Bündnis“ beider Verbände. Der DJB war der Bundes-Fachverband und das DDK wickelte in seinem Auftrag das Lehr- und Prüfungswesen ab. Dann kam es zum Bruch. Die Hintergründe aufzuzeigen, würde hier an 
dieser Stelle nicht hilfreich sein. Ich war seinerzeit in beiden Verbänden tätig und hatte als einer der wenigen Einblicke auch hinter die Kulissen. Mir war frühzeitig klar, wie die Geschichte enden würde. Aus diesem Grunde habe ich als Erster die DDK-Landesgruppe, deren Vorsitzender ich war, in einen eingetragenen Verein umgewandelt. Auch als e.V. waren wir normales, größtes und bestens funktionierendes Mitglied des DDK. Als 1990 der DJB nach umfangreichem Rechtsstreit dem DDK untersagte, im Namen des DJB weiterhin Kyu- und Dan-Prüfungen abzuhalten, war der endgültige Bruch vollzogen. Vorsorglich hatte ich bereits mit dem NWJV einen Kooperationsvertrag geschlossen, der die Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband und der DDK-Landesgruppe regelte. Die DDK-Landesgruppe erhielt den Auftrag, das Prüfungswesen in NRW abzuwickeln. Mit der Unterzeichnung dieses Vertrages durch mich und dem Präsidenten des NWJV, Willi Höfken, arbeiteten wir nun nicht nur für das DDK, sondern auch für den NWJV, sprich DJB. Das Ganze war damals sicher ein ausgesprochener Eiertanz. Um weitere Fakten zu schaffen, berief ich 1992 die Delegierten der DDK-Landesgruppe zu einer „Gründungsversammlung“. Der komplette Vorstand der DDK-Landesgruppe trat zurück. Damit hatte die DDK-Landesgruppe ihre Arbeit eingestellt. Anschließend wurde der Vorstand des NWDK gewählt. So wurde das NWDK ins Leben gerufen und nahm unter Beibehaltung aller Verbandsstrukturen umgehend seine Arbeit auf.

Welche Vorstellungen hast Du für den weiteren Weg des NWDK ?

Das Modell NWJV / NWDK und die Art der Zusammenarbeit ist in Deutschland einmalig. Diese Konstellation zu schaffen, war ohne Zweifel nur möglich, weil die beteiligten Personen realitätsbezogen und weitsichtig waren. Mit Willi Höfken und später Peter Frese hatte ich zwei Mitstreiter, die sich ohne Eigeninteressen für die Sache an sich einsetzten und frühzeitig erkannten, dass die praktizierte Regelung für alle Beteiligten den größten Nutzen brachte. Sollten unsere Nachfolger in diesem Sinne sich uneigennützig weiterhin für die gemeinsame Sache Judo einsetzen und die erklärten Ziele nicht aus den Augen verlieren, so sehe ich die Zukunft des NWDK positiv. Ich kann nur raten, in allen Bereichen eng mit dem NWJV zusammenzuarbeiten, jedoch ohne die Eigenständigkeit aufzugeben. So wichtig die Darstellung des Verbandes in der Öffentlichkeit auch ist, die beste Eigenwerbung ist eine gute und fundierte Arbeit an der Basis sowie auf höherer Ebene im Lehr- und Prüfungsbereich. Einer meiner Schwerpunkte war immer die Förderung von Kata auf allen Ebenen. Dafür war mir kein Geld zu schaden.
Diesen Weg weiterzugehen kann ich nur empfehlen.

 

Gibt es etwas, was Dir besonders am Herzen liegt? (Was bedeutet Judo für Dich)

Eigentlich gibt es mehrere Bereiche, für die die Frage zu beantworten wäre, nämlich privat, beruflich und sportlich. In meinem Falle bilden alle Bereiche eine Einheit. Stets waren alle miteinander verbunden. Judo bestimmte seit meinem 14. Lebensjahr meine gesamte Lebensführung. Judo eröffnete mir den Eintritt in Lebensbereiche, die ich vermutlich sonst nie hätte erleben können. Durch meine frühen Wettkampferfolge wurde ich bekannt. Ich bekam trotz körperlicher Mängel die Chance, Polizeibeamter zu werden. Mit meinen O-Beinen, Senk- und Spreizfüßen wäre das nicht möglich gewesen. Die Polizeibehörde gab mir alle Freiheiten, unbeschränkt zu trainieren, Lehrgänge zu besuchen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Die vielen Reisen erweiterten meinen geistigen Horizont und als Autodidakt lernte ich den Umgang mit Menschen, lernte als Funktionsträger frei zu reden, vor vielen Menschen zu referieren und dann zu lehren. Jahrzehnte habe ich eigentlich nichts anderes gemacht. Mein Einsatz wurde gewürdigt von allen Seiten. Die Sportverbände überhäuften mich mit Ehrungen, der Bundespräsident verlieh mir das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Durch Judo lernte ich meine Frau, mit der ich noch heute eine glückliche Ehe führe, auf der Matte kennen. Mit anderen Worten, ich habe außer Judo fast nichts betrieben. Judo erfüllte meinen Tages- und Jahresablauf. Nichts fand statt ohne eine Beziehung zum Judo. Natürlich hat ein derartiges Engagement auch einige Schattenseiten. Meine Kinder aufwachsen zu sehen, war mir nur selten vergönnt. Dieses Erlebnis wird mir heute Gott sei Dank durch meine Enkel beschert. Und: Ich habe kaum noch ein intaktes Gelenk am Körper. Weit mehr als 20 Operationen brachten mir Gelenkversteifungen, Arthrosen und zwei künstliche Gelenke.
Alles hat eben seinen Preis.
Und trotzdem, in der Zeit von damals, vor die Entscheidung gestellt, Judo-Laufbahn wie beschrieben oder Bergarbeiter?
Die Antwort ist doch klar, oder?

 

Wettkampferfolge

1951
Eintritt in den Polizei-Sportverein und Trainingsbeginn

1952
Jugend
21.06.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -60kg    1. Platz
20.07.    Bezirks-Einzel-Meisterschaften -60kg    1. Platz
27.07.    Niederrhein-Meisterschaften -60kg    1. Platz
10.08.    Deutsche Einzelmeisterschaften -60kg    1. Platz

1953
20.06.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -60kg    1. Platz
26.06.    Stadt-Meisterschaften Essen Schwergewicht    1. Platz
13.09.    Landes-Einzel-Meisterschaften -60kg    1. Platz

1954
14.06.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -65kg    1. Platz
29.08.    Landes-Einzel-Meisterschaften -65kg    1. Platz
19.09.    Deutsche Einzelmeisterschaften -65kg    1. Platz

1955
Senioren
24.04.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    2. Platz
06.05.    Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    2. Platz
25.07.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    2. Platz
30.08.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz

1956
Kreis-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
07.04.    Landes-Polizei-Einzelmeisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
24.06.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
07.09.    Deutsche Polizei-Meisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
16.09.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz

1957
Kreis-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
14.07.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    3. Platz
12.12.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Mittelgewicht    2. Platz

1958
23.02.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
08.06.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    2. Platz
30.08.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
08.10.    Landes-Einzelmeisterschaften -2. Dan-Klasse    1. Platz

1959
03.05.    Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
14.06.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
04.10.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
21.03.    Landes-Mannschaftsmeisterschaften NRW    1. Platz
12.05.    Deutsche Vereins-Mannschaftsmeisterschaften    1. Platz

1960
14.05.    Europameisterschaft –Weltergewicht    1. Platz
20.05.    Kreis-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
26.06.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
10.09.    Polizei Landesmeisterschaft -Weltergewicht    1. Platz
08.10.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
04.11.    Deutsche Polizei-Meisterschaft –Weltergewicht    1. Platz

1961
Kreis-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
12.03.    Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
26.03.    Landes-Einzel-Meisterschaften -Mittelgewicht    3. Platz
08.10.    Landes-Einzelmeisterschaften -2. Dan-Klasse    1. Platz
28.10.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz
12.11.    Internationale Deutsche Meisterschaften -3. Dan-Klasse    1. Platz

1962
31.03.    Internationales Vorolympisches Turnier in Paris mit
Frankreich und Belgien    2. Platz
27.05.    Bezirks-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
23.06.    Internationales Vorolympisches Turnier in Berlin mit
Frankreich und Belgien
Landes-Einzel-Meisterschaften -Weltergewicht    3. Platz
17.09.    Landes Polizei-Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
22.09.    Internationales Vorolympisches Turnier in Brügge mit
Frankreich und Belgien    1. Platz
12.10.    Deutsche Polizei-Einzelmeisterschaften –Weltergewicht    1. Platz
Ausscheidungsturnier Polizei-Europameisterschaften    1. Platz
20.10.    Deutsche Einzelmeisterschaften -Mittelgewicht    1. Platz

1963
12.01.    Internationales Vorolympisches Turnier in Paris mit
Frankreich/Holland/Deutschland    2. Platz
16.02.    Internationales Vorolympisches Turnier in Lübeck mit
Frankreich/Holland/Deutschland
28.04.    Internationales Vorolympisches Turnier in Urtecht
28.04.    Bezirks-Einzelmeisterschaften -Weltergewicht    1. Platz
Landes-Einzelmeisterschaften -Weltergewicht
26.10.    Deutsche Einzelmeisterschaften –Weltergewicht    3. Platz
10.11.    Europameisterschaft Mannschaft in Genf    2. Platz
23.11.    Kono-Pokal in Niedersachen    1. Platz

1964
05.04.    Ost-West-Ausscheidung Westdeutschland/DDR in Rostock
zur Bildung einer gesamtdeutschen Mannschaft    1. Platz
07.04.    Europameisterschaften der Polizei in London
15.10.-
23.10.    Olympische Spiele in Tokyo/Japan

1966
Vereinsmannschaftsmeisterschaft

1968
Bezirk- Land jeweils     1. Platz
14.03.    Deutsche Polizei-Meisterschaft –Weltergewicht    2. Platz

 

Ehrungen

Ehrenplakette der Stadt Essen    1955
Silberne Ehrennadel des PSV Essen    1956
Goldene Ehrennadel des PSV Essen    1964
Goldene Ehrennadel des DDK    1964
Goldene Ehrennadel des DJB mit Diplom    1965
Goldene Ehrennadel des NWJV    1966
Ehrenplakette der Stadt Essen für langjährige und erfolgreiche Tätigkeit
als Trainer und Betreuer im Judo    1985
Mitglied im Ehrenrat des NWDK / NWJV    
Ehrenmitgliedschaft des DJB    1995
Mitglied im Ehrenrat des DJB    1995
Ehrenurkunde des PSV Essen für 45 jährige Mitgliedschaft    1998
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 1. Klasse    1999
Ehrenurkunde des PSV Essen für 50 jährige Mitgliedschaft    2001
Ehrenurkunde des PSV Essen für 55 jährige Mitgliedschaft    2007

 

Das Gespräch führte Roman Jäger

Redigiert von Silke Schramm