23
Oktober
2018

Heja NRW

So erfolgreich wie noch nie hat der deutsche Kata-Kader die Weltmeisterschaft im mexikanischen Cancun abgeschlossen. Und wenn ein deutsches Paar auf dem Treppchen stand, dann kam es aus Nordrhein-Westfalen.

Gleich am ersten Tag, dem 15. Oktober, starteten die Deutschen stark. In der Nage-no-kata (Kategorie 16-35 Jahre) war die Konkurrenz hochkarätig. Die amtierenden Grand Slam Sieger aus Brasilien, genauso wie die fünftplatzierten Niederländer der letzen Weltmeisterschaft wollten es wieder wissen. Christina Ruschitzka/Aurelia Louvel NRW, die zum ersten Mal bei einer WM teilnahmen, kamen mit Kanada punktgleich auf Platz fünf und sechs und verpassten so nur knapp den Einzug ins Finale.

In einer Gruppe mit dem amtierenden Weltmeister aus Japan, hatten Yusuf Arslan/Sergio Sessini NRW in der Katame-no-kata (Kategorie +36 Jahre) gehofft, in die Finalrunde zu gelangen. Leider wurde ihre Hoffnung enttäuscht und sie kamen mit 360,5 Punkten nur auf Platz fünf.

Besser lief es bei Wolfgang Dax-Romswinkel/Ulla Loosen NRW in der Juno-kata (Kategorie +36 Jahre). Sie starteten als erste in ihrer Gruppen und konnten sich hier direkt an die Spitze setzen. In der Finalrunde konnten sie nochmal an Punkten zulegen und das Feld hinter sich lassen. Der Lohn - die Goldmedaille - schon die dritte in ihrer Laufbahn.

Auch der zweite Wettkampftag lief nicht viel weniger erfolgreich. Sebastian Bergmann/Jennifer Goldschmidt NRW liefen zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft die Kodokan Goshin Jutsu (Kategorie 16-35 Jahre) und wuchsen gleich über sich hinaus. Sie ließen mit 100 Punkten Vorsprung die Kanadier deutlich hinter sich und konnten so die Goldmedaille mit nach Hause nehmen.

 

Foto: José Pereira

 

 

 

 

Stichworte:

Kata, Turnier, Wettbewerb