17
Juli
2018

Der erste Schritt ist der schwerste…

Dan-Prüfung im G-Judo – schon länger ein Thema im NWJV / NWDK und sogar beim DJB. Mit Michaela Stutz von der DJK-Dülmen schaffte die erste G-Judoka bereits 2016 ihre Dan-Prüfung – optimale Voraussetzungen im Verein mit einem engagierten Trainer und vor allem einem willigen Uke.

Das komplette Prüfungsprogramm innerhalt eines Tages abzurufen ist im G-Judo eine absolute Ausnahme.
Ein ähnliches Meisterwerk erreichte Victor Gdowczok von Bushido Köln in zwei Teilprüfungen – den ersten Teil, Stand- und Bodentechniken absolvierte er 2016 gleichzeitig wie Michaela in Witten. Die Kata erledigte er ein halbes Jahr später in Köln. Insgesamt betrug seine Vorbereitung fast eineinhalb Jahre – immer wieder Lehrgänge und wöchentliches Training bei einem befreundeten engagierten Trainer. Diese Mühen würde ein „normaler“ Judoka nicht freiwillig auf sich nehmen.

Nun wurden die Bedingungen verbessert, oder sagen wir lieber den Bedürfnissen der G-Judoka angepasst. Verschiedene Tageslehrgänge und Wochenend-Lehrgänge zu den verschiedenen Technikteilen. Nebenbei natürlich noch Turnierbesuche und bei entsprechenden Leistungen Kader-Lehrgänge.
Erstmals in diesem Jahr drei Lehrgangseinheiten zu den Bereichen Stand-, Bodentechnik und Kata mit anschließender Teilprüfung. Die Referenten entscheiden quasi erst am Samstagabend ob es für eine Teilprüfung am Sonntag reicht – Qualität ist einfach Trumpf.

Vom 29.Juni bis 1.Juli war es dann soweit – in Dülmen trainierten 10 Dan-Anwärter aus dem gesamten Bundesgebiet, unter der fachkundigen Anleitung von Jürgen Hatzky. Standtechniken, Konter und Kombinationen – unterbrochen nur von kurzen Pausen wurde alles trainiert was für die Prüfung verlangt wird. Engagiert und voll konzentriert.
Sonntag schafften dann folgende Judoka, unter den fachkundigen Blicken der Prüfer Wolfgang Thies, Jürgen Hatzky und Birgit Carsten ihren ersten Teil der Dan-Prüfung: Roman Peter und Samuel Dietz (HPC-München), René Breidohr (JC-Karlsruhe), Patrick Müglitz und Carina Niemeyer (DJK-Dülmen), André Conen und Wolfgang Trost (TSV-Bayer-04-Leverkusen), Herbert Stobbe und Lars Wichert (Lebenshilfe-Hamm) sowie Marc Weidmann (Budokan- Bocholt).

Im Herbst kommt dann der zweite Teil: Bodentechniken vom 26.-28.Oktober unter der Leitung von Jörg Wolter.
Anfang Dezember dann der dritte Teil: Kata vom 7.-9.Dezember.
Wir hoffen damit allen gerecht zu werden – die Judoka auf ihrem Weg zum Schwarzgurt gut begleiten, die Prüfer mit guten Leistungen zu überzeugen.

 

Text und Foto: Joerg Wolter

Stichworte:

Dan-Prüfung, G-Judo