21
Dezember
2018

Ein Urgestein tritt nicht mehr an

Eine Überraschung zum Jahresende gab es im Kreis Ostwestfalen. In der vergangenen Kreis-Dan-Versammlung stellte sich Jo Covyn nicht mehr als stellvertetener KDV zur Wahl.

Der Vize-Präsident des NWDK Wilfried Marx fand eindrucksvolle Worte und würdigte seine  Leistungen für den Judosport im Kreis Ostwestfalen und darüber hinaus.
Jo begann mit dem Judo 1952 und übte seine Trainertätigkeit in mehreren Vereinen aus. Viele Jahre lang war er als Dan-Prüfer tätig und übernahm in der Prüfungskommission überwiegend den Vorsitz.
Seit über 40 Jahren war er KDV im Kreis Ostwestfalen und prägte über diese Zeit in seinem Kreis  und über die Landesgrenzen hinaus den Judosport.
Für die Dan-Vorbereitungslehgänge war er seit 1988 verantwortlich und hat somit unzähligen Prüfungsanwärtern zum Schwarz-Gurt vorbereitet und somit auch Judotrainer und deren Kata für die Zukunft geprägt.
Die Erfolge seiner Schüler bei nationalen und internationalen Kata-Meisterschaften bestätigten ihn als ausgewiesenen Kata-Fachmann.
Entsprechend wirkte er über 5 Jahre lang im Arbeitskreis Kata des NWDK federführend mit.
Jo Covyn wird dem Judosport natürlich nicht ganz den Rücken kehren. Er wird weiterhin dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen, nur als Funktionär möchte der 85-jährige nicht mehr zur Verüfung stehen und überlässt hier nun lieber anderen das Feld.

Foto: Kreis Ostwestafeln